Bürgerforum Josefstadt

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Bezirksrätin Heide Anzenhofer

Was klagten doch unsere Bezirks – “Grünen” als ihrem allzu großen Drang Kulturmittel des Bezirks – und damit unsere aller Steuergeld – freizügig zu vergeben ein Riegel durch die übrigen Parteien vorgeschoben wurde. „Bye Bye Kulturbezirk”, „Bürokratiediktat”, „Aushungerung der Kulturszene”, „Reduktion des größten Kulturbudgets auf € 100″ und vieles Mehr war von ihnen zu hören. Damit so die „Grünen” kämen gravierende Verschlechterungen auf die Kulturschaffenden zu: jeder einzelne Antrag müsse nun zusätzlich durch den Finanzausschuss laufen, dann von der Bezirksvertretung beschlossen werden, wodurch sich die Auszahlung der Gelder verzögern würde. Das alles wurde in diversen Aussendungen und Stellungnahmen immer wieder behauptet, ohne dass diese wiederholten Behauptungen richtiger geworden wären. Warum? Weil es nicht darum ging, das Kulturbudget zu verringern und den Künstlern bürokratische Hürden aufzubauen,  sondern einzig und allein darum, objektive Kriterien bei der Förderung anzulegen. Und das geschah im 1. Quartal mit Erfolg. Die Kulturkommission schlug Förderungen in der Höhe von € 58.000,– vor, die auch anstandslos von der Bezirksvertretung in ihrer letzten Sitzung beschlossen wurden. Dazu sollen Sie wissen, dass diese Summe mehr als 37% des Jahresbudgets ausmacht, und noch nie in der Geschichte der Josefstadt derart hohe Mittel zu diesem Zeitpunkt freigegeben wurden. Daher liebe „Grüne” kein Panikorchester anstimmen, sondern sachlich und effizient vorgehen, so wie wir es jetzt vorgeführt haben. Damit auch 2010 die Kultur ihren Platz in der Josefstadt hat!