Zu einem gemütlichen Nachmittag lud Seniorenbund-Obmann Edi Waldbauer seine junggebliebenen JosefstädterInnen zum Heurigen in die Piaristengasse. Mit dabei waren auch Alt-Bezirksvorsteher Ludwig „Lucky“ Zerzan und Bezirks-Vize Michael Hemza. Da der Wettergott für diesen Nachmittag ein Erbarmen hatte, konnte man im schönen Garten des Lokals bis nach 20.00 Uhr sitzenbleiben. Beim G’spritzten und Schmalzbrot wurde viel gelacht, aber auch heftigst politisch diskutiert. Immer wieder kam dabei der Wunsch nach der von PRO geforderten Senioreneinrichtung in der Josefstadt zur Sprache.
Edi Waldbauer und Michael Hemza beim Seniorenheurigen im schönen Garten der Josefstädter Weinstube in der Piaristengasse 43

Von Seniorensprecherin Heide Fluger
Unser größtes Anliegen ist die Errichtung einer Senioreneinrichtung im ehemaligen kartographischen Institut am Hamerlingpark. Trotz des Widerstandes der Gemeinde Wien werden wir weiter um dieses Projekt kämpfen und haben auch bereits einen „Runden Tisch“ mit der zuständigen Stadträtin Wehsely, die aus unerfindlichen Gründen gegen unsere Initiative ist, beantragt. Alle Josefstädter Senioren, die mehr über PRO JOSEFSTADT wissen oder einfach einen netten Nachmittag verbringen möchten, sind herzlich willkommen bei unserem Dienstags-Treffen um 16.00 Uhr im Kaffee Hummel am Josef-Matthias-Hauer-Platz.
Von Bezirksvorsteher-Stellvertreter Michael Hemza
Seit der Wahl 2005 sind nun drei Jahre vergangen und die Partnerschaft mit der ÖVP hat sich bewährt. Der Auftritt der gemeinsamen Fraktion als PRO JOSEFSTADT (ÖVP & Bürgerforum) wird heute von viel mehr Menschen wahrgenommen.
Wir sind medial mehr präsent, wir halten regelmäßige Sprechstunden in verschiedenen Lokalen des Bezirks ab, informieren zu aktuellen Themen und setzen der Grünen Administration ordentlich zu.
Unsere wichtigsten Errungenschaften sind vor allem alltägliche Dinge, die den Bürger/innen das Leben erleichtern wie z.B. unsere Forderung und rasche Umsetzung nach mehr Straßenbahnen der anfangs immer überfüllten neuen Linie 2 oder auch die Rücknahme der Grünen Sparpläne bei der Straßenreinigung. Auch gelang es trotz aller Behinderungen durch die vereinte Linke das Projekt AlbertPROmenade mit Jänner 2009 zu starten.
Unser Einsatz für eine Senioreneinrichtung ist ungebrochen, auch, wenn die zuständige Stadträtin Wehsely mitteilen ließ, dass in der Josefstadt kein Bedarf gegeben sei, weil ohnehin von der Confraternität ein Pflegetrakt zugebaut werde. Uns geht es aber nicht um ein Pflegeheim, sondern ein Wohnhaus für Senioren, das auch über Pflegeeinrichtungen verfügen soll. Es ist beschämend, dass die Stadt für arbeitsunwillige Punker ein Haus finanziert und für Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, nichts übrig hat. Unser Engagement wird daher auch 2009 unvermindert weitergehen!